Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Büro für Allgemeine Schlüsselqualifikationen ASQ

Definition von Schlüsselqualifikationen

Definition von Schlüsselqualifikationen:

„Kommunikations- und Teamfähigkeit, Präsentations- und  Moderationstechniken, der Umgang mit modernen Informationstechnologien,  interkulturelle Kompetenzen und Fremdsprachenkenntnisse, die Fähigkeit,  Wissen und Informationen zu verdichten und zu strukturieren sowie  eigenverantwortlich weiter zu lernen“ (Wissenschaftsrat 2000:  Empfehlungen zur Einführung neuer Studienstrukturen und -abschlüsse    (Bakkalaureus/Bachelor – Magister/Master) in Deutschland. Berlin, S.  22).


Schlüsselqualifikationen im Bachelor-Studium an der Universität Halle-Wittenberg:

Das Bachelor-Studium führt zum ersten berufsbefähigenden Abschluss, der auch gemäß der Bologna-Erklärung von 1997 eine Relevanz zum Arbeitsmarkt haben soll. Daher sollte es den Studierenden ermöglicht werden, sich im Studium Kompetenzen anzueignen die den Absolventen den Einstieg oder das spätere sich Bewegen im Berufsleben erleichtern. Dazu gehören Präsentations-, Fremdsprachen-, schriftliche, mündliche soziale und/oder interkulturelle Kompetenzen. Dies alle sind Kompetenzen, die Fach unabhängig erworben werden können und als Allgemeine Schlüsselqualifikationen (ASQ) zum Studium gehören.

Ziel der ASQ ist es, dass die Studierenden die Möglichkeit haben, aus dem allgemeinen Angebot individuell nach ihren Interessen zu wählen.

In den Allgemeinen Bestimmungen der Martin-Luther-Universität ist vorgesehen, dass jeder Studierende die Möglichkeit hat, im Rahmen von 10 Leistungspunkten (LP) solche Schlüsselqualifikationen zu erwerben. Dies ist organisatorisch in zwei Module mit jeweils 5 LP unterteilt, aus denen die Studierenden wählen können.


Verfahrensweise und Deadlines für Mittelanträge für ASQ Module

1. Die Anträge für ASQ-Mittel für das SS müssen bis zum 15.12 und für das WS bis zum 30. Juni gestellt werden. Die Anträge sollen über die Dekanin bzw. den Dekan oder Leiterin bzw. Leiter an den Prorektor für Studium und Lehre gestellt werden.

2. Der Verantwortliche für den ASQ-Bereich bereitet für das SS bis zum 15.1 und für das WS bis zum 15. Juli die Entscheidungsgrundlagen vor.

Die Entscheidungsgrundlage muss folgende Unterlagen enthalten:

* Den Antrag mit folgenden Informationen:

  • Detaillierte Aufstellung der Kosten mit Begründung, insbesondere auch warum extern erbrachte Leistungen nicht inneruniversitär erbracht werden können
  • Finaler Empfänger (Institut oder Arbeitsgruppe, Zentrale Einrichtung, Verein, Lehrbeauftragte,...)

* Eine durch den ASQ-Verantwortlichen als sachlich richtig unterschriebene Übersicht über alle Finanzierungsanträge mit den folgenden Informationen:

  • Antragsteller (i.d.R. sollte dies der/die Modulverantwortliche sein)
  • Beantragte Kosten
  • Informationen zur Plausibilität
  • Finaler Zuwendungsempfänger
  • Absolventenzahl (aus HIS-POS) der vergangenen Jahre

3. Der Prorektor für Studium und Lehre erstellt auf der in 2. genannten Basis die Bescheide, die innerhalb einer Woche an die Fächer gehen. Unabhängig davon müssen die Modulverantwortlichen - auch der ASQ-Module - mindestens promovierte Mitglieder der Universität sein.

Ich bitte darum, diese Vorgehensweise zukünftig zu beachten. Für Rücksprachen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Wolf Zimmermann

Prorektor für Studium und Lehre der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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